Plan B

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Es ist, wie es ist. Die Welt hält gerade Dank Corona den Atem an, fast alles steht still. Für Viele ist Umdenken angesagt. Für uns auch. Wobei der geplatzte und fertig geplante USA-Urlaub zwar schmerzt und wir von dem Geld für die Tickets – immerhin fast 2000 Euro – wahrscheinlich nicht mehr viel wiedersehen. Aber immerhin habe ich noch meinen Arbeitsplatz. Noch. Dümpelt gerade etwas vor sich hin und ich verbringe mehr Zeit zu Hause als unterwegs im Außendienst. Und bis auf die Lufthansa haben wir alles stornieren können, sogar der Parkplatz am Hamburger Flughafen hat uns bis auf eine kleine Stornogebühr alles zurück bezahlt. Stand Lufthansa: Da über check24 gebucht und dort versucht zu stornieren, wollten sie uns 119 Euro pro Person erstatten. Anfragen online bei Lufthansa direkt sinnlos. Als Antwort auf unsere schriftliche Anfrage kam immerhin eine mail, das man sich mit uns in Verbindung setzen wird. Irgendwann. Aber das sind, im Vergleich zu anderen, eher Luxusprobleme.

Was mir mehr Sorgen bereitet, ist, wie es beruflich weiter geht. Ob es überhaupt weiter geht und wenn ja, wie? Die Bundesregierung hat ja in ihrer göttlichen Weisheit die Wirtschaft komplett vor die Wand gefahren und druckt nun Geld als gäbe es kein morgen. Die Bundesregierung ist um unser leiblich Wohl besorgt, um unsere Gesundheit. Auf ein Mal? Wo ist denn die Bundesregierung, wenn Glyphosat auf unsere Lebensmittel gesprüht wird? Oder unser aller Immunsystem aufs Spiel gesetzt wird, indem man tatenlos zuschaut, wie Hühner mit Antibiotika vollgestopft werden. Zucker? Tabak? Alkohol? Gammelfleisch? Um alles das hat sich unsere Bundesregierung bisher wenig bis nicht geschert. Warum also jetzt? Die Lobbyinteressen standen immer über unserer Gesundheit und werden es auch weiter tun. Wir sehen es nur noch nicht. Wenn die „Pandemie“ auch allen anderen schadet, den Regierenden nicht. Siehe Umfragen.

Ich werde nicht tatenlos abwarten. Ich hatte jetzt Zeit genug zum Nachdenken. Das geht ganz gut, wenn das Hamsterrad auf einmal still steht. Mein ganzes Leben habe ich damit verbracht, dieses Hamsterrad weiter zu drehen für die vermeintliche Sicherheit eines Einkommens. Und eines bescheidenen Auskommens. Aber die Rente naht. In ein paar Jahren ist es soweit. Und dann ist Schmalhans Küchenmeister. Und jetzt Corona. Das ist wie ein Brandbeschleuniger, der meine Sorgen zusätzlich befeuert. Nein, ich werde nicht tatenlos zusehen, wie unsere Träume sich in Rauch auflösen. Unsere Träume von Reisen und Abenteuer, von Zeit füreinander, von einem angstfreien Leben. Und mein Traum, meine Kreativität für mich zu nutzen anstatt sie im Hamsterrad sinnlos zu vergeuden. Die Zeit ist jetzt reif. Reif für das social media – Imperium 😛

Also mache ich jetzt was. Irgendetwas mit Medien. Irgendetwas? Nein, etwas ganz bestimmtes. Ich texte, blogge, schreibe, komponiere, fotografiere, filme, lerne, lehre, musiziere, philosophiere, verwirkliche und influence. Bis auf das Letzte eigentlich nichts Neues. Denn das ist öffentlich. Und das ist der große Unterschied. Dieser (dieses?) Blog hier wurde eigentlich ins Leben gerufen, um während unserer USA-Reise 2020 die daheim Gebliebenen auf dem Laufenden zu halten, wo wir gerade sind und was wir gerade tun. Ich hatte nie groß die Absicht, etwas anderes damit zu machen. Aber gerade habe ich meinen Blog bei WordAds angemeldet und das gibt jetzt die Richtung vor. Ich möchte mir auf den social media – Kanälen ein paar Cent dazu verdienen. Facebook, youtube, wordpress und Instagram. Viel Neuland für mich. Natürlich kenne ich das alles schon irgendwie, aber weiß ich, wie es funktioniert? So richtig? Nein. Es gibt noch viel zu lernen.

Kreativplatz

Ich mache mir nichts vor. Alles das ist auch mit Arbeit verbunden, denn ich fange bei Null an. Null Abonennten, null Follower, null Likes. Null Plan? Ehrlich gesagt, der Plan ist noch nicht ganz fertig und wird es auch nie sein. Ich nehme mir die Freiheit, Fehler zu machen und daraus zu lernen, an Stellschrauben zu drehen und falls nötig, die Richtung zu ändern. So lange, bis ich meine Nische gefunden habe. Unser erstes Projekt, welches wir in die Öffentlichkeit tragen, ist der Ausbau eines Dacia Dokkers zum Minicamper. Gibt es schon, ich weiss. Aber nicht der Ausbauweg, den ich gehe. Da ist vieles anders, gerade eben, weil ich bei anderen gesehen habe, wie ich es NICHT machen will. Mein Ausbau soll auch für handwerklich nicht so Begnadete nachvollziehbar sein. Und flexibel. Bleibt dran, und ihr werdet es sehen! Auf www.boondokker.de . Ein weiterer Blog von mir.

Dann gibt es immer wieder DIY-Anleitungen auf youtube zu diesem und anderen Themen, wie zum Beispiel aus meiner Arbeit im Studio. Denn ich will die komplette musikalische Untermalung selbst machen. Ist der Dokker fertig, gibt es Reiseberichte. Tägliche Updates gibt es auf Instagram und Facebook und ich habe mir vorgenommen, wenigstens einmal wöchentlich zu bloggen, weil genau hier der Dreh- und Angelpunkt unserer Aktivitäten sein wird. Zum nicht-virtuellen social media-Imperium gehört auch ein fast 1000 Quadratmeter großer Selbstversorger-Garten, aus dem es auch viel Interessantes zu berichten und Erfahrungen zu teilen gibt. Es geht also um mehr als ein Auto zum Camper umzubauen. Es geht vielmehr um eine Lebensanschauung und die lässt sich vielleicht so auf einen Punkt bringen: Es braucht kein großes Budget, um viele Länder zu bereisen und die Welt zu erkunden. Es braucht Mut, Fantasie und den Willen, den Hamsterkäfig zu verlassen und sich soviel Freiheit wie möglich zu erkämpfen. Vor allem auch im Kopf.

Es wäre ja nicht schlecht, wenn aus mir der nächste youtube-Millionär werden würde. Aber mir reicht es schon, wenn ich es schaffe, mir in vier Jahren ein social media – Standbein zu schaffen, welches mir ein etwa mittleres dreistelliges monatliches Einkommen sichert und das ich auch von unterwegs betreuen kann. Ich weiss, Follower wollen ständig neu bespaßt und unterhalten werden. Aber vielleicht gewinne ich ja auch Kunden, die von dem profitieren, was ich kann. Als ich in das Berufsleben eingestiegen bin, gab es weder facebook noch sonst irgendwas. Die Möglichkeiten heute hätte ich damals gerne gehabt. Vielleicht denken die FFF-Girlies mal daran, wenn sie das nächste Mal mit ihren Smartphones umherhüpfen. Und wem sie diese Möglichkeiten zu verdanken haben. Aber es ist ja nicht zu spät. Sechzig ist ja kein Alter, um durchzustarten. In vier Jahren will ich über eintausend echte(!) Abonnenten bei youtube haben und die Follower auf facebook und instagram sollen auch vierstellig sein. Wer noch eine Idee hat, wie man ein kleines Einkommen generiert, gerne einen Kommentar da lassen. Danke.

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