USA 2018 – Bryce Canyon NP

Es gibt wohl kaum einen Ort auf dieser Erde, wo die Erosion durch Regen, Wind und Eis bizarrere Formen gebildet und zu einem Ensemble geformt hat wie Bryce Canyon. Diese „Hoodoos“ sehen aus, als ob ein genialer, gigantischer Bildhauer sie mit Absicht geformt hätte.

Bryce Canyon

Wir kamen spät abends in der Dunkelheit hier an. Es war das erste und einzige Mal auf unserer USA-Tour, dass wir keinen Platz für die Nacht gefunden haben und uns kurzer Hand auf den Besucherparkplatz gestellt haben. Das ist zwar nicht erlaubt und wir haben damit gerechnet, wieder verscheucht zu werden, aber als wir am Morgen aufwachten, standen noch mehr Camper herum. Es ist eben trotz aller Apps und Karten nicht so einfach, in einem fremden Land in stockdunkler Nacht einen Stehplatz zu finden. Auf dem Weg vom Arches NP zum Bryce Canyon fährt man die meiste Zeit durch durch den weiträumigen Capitol Reef National Park.

Eine der schönsten Straßen in Utah
Capitol Reef NP

Vom Bryce Canyon ging es in den nächsten National Park – Zion. Wenn man nicht vorhat, auf „hikes“ zu gehen, also den Park auf eigens angelegten Wanderwegen („trails“) zu erkunden, schafft man beide NP an einem Tag, obwohl sich mehr Zeit zu nehmen immer Sinn macht. Wenn man mehr Zeit hat.

Bryce und Zion könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der erste durch seine filigranen Steinformationen bekannt ist, ist Zion durch gewaltige Bergmassive gekennzeichnet. Davon mehr im nächsten Beitrag.

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