USA 2018 – Monument Valley

Vom Grand Canyon nach Moab in Utah ist es ein langer Ritt. Noch in Arizona geht es durch das Monument Valley. Unzählige Hollywood-Cowboys sind hier auf- und ab geritten und haben den heldenhaften Kampf der Weißen gegen die wilden Rothäute auf Zelluloid gebannt. Die Wahrheit sieht freilich anders aus und wenn man hier durchfährt und sieht, wohin der weiße Mann die Ureinwohner verbannt hat, kann man gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte. Die sogenannten „Reservate“ sind nichts anderes als knochentrockene Wüste und man fragt sich, wie und wovon man hier überleben soll. Aber seht selbst:

Teil 1 des langen Ritts
Teil 2

Wir sind erst am „Eingang“ des Monument Valleys vorbei gefahren, weil es schon spät am Tag war und wir noch keinen Stellplatz hatten. Wir wollten also erst einmal ausruhen und am nächsten Tag wieder kommen. Von einem Pärchen, welches wir im Joshua Tree NP getroffen hatten, haben wir vom Goosenecks State Park gehört und dort wollten wir hin.

Ich hatte auf youtube Drohnenaufnahmen aus dem Monument Valley gesehen und freute mich darauf, selbst welche zu machen. Also fuhren wir wieder zurück, um dann unsere Überraschung zu erleben. Das Monument Valley ist kein Nationalpark unter US-Verwaltung, sondern eben Reservatsgebiet. Was ja für uns kein Problem gewesen wäre. Nur wurde uns dann gesagt, dass wir mit einem Wohnmobil nicht herein fahren dürfen (PKW schon) und das wir zusätzlich zum „Eintritt“ auch noch einen Führer (80 $ pro Person für eine einstündige Tour) brauchten, der uns durch die Gegend fährt. Und Drohne fliegen ist nicht. Ich hatte oben die Lebensbedingungen der Native Americans erwähnt und hätte auch gerne etwas Geld da gelassen. Aber ich lasse mich nicht ausplündern. Das galt übrigens auch für den Antelope Canyon, wo auch Guides erforderlich sind, um für 30 Minuten durch den Canyon gelotst zu werden. Das sind Touristenfallen. Die gibt es aber auch in Europa zur Genüge…

Wir haben das Gebiet dann von außen erkundet und viel mehr gab es auch nicht zu sehen.

Dann war Arizona abgehakt und es ging weiter nach Utah.

Kann man auch von außen ganz gut sehen 🙂